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Mitteilung vom 27.07.2026
Gesundheitsreform 2026 – PKV-Beratung so wichtig wie noch nie
Die Zeit des Wartens auf mögliche Änderungen ist vorbei. Denn die Gesundheitsreform hat am 10.07.2026 beide Kammern der Gesetzgebung passiert und wurde verabschiedet - auch die lange diskutierte überdurchschnittliche Anhebung der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG). Das Fenster für einen Wechsel in die PKV kann sich dadurch für viele zum Jahresende schließen. Wer heute nahe an der Einkommensgrenze liegt, sollte daher jetzt seine Optionen prüfen und sich beraten lassen.
„Now or Never“ für viele freiwillig Versicherte in der GKV
Haben Sie diese Kunden auch im Bestand? Ihr Verdienst liegt seit Jahren immer knapp über der Versicherungspflichtgrenze. Der Gesundheitszustand passt, und ein Wechsel in die PKV wäre bisher durchaus möglich gewesen. Auch die Erkenntnis, dass die GKV für einen sportlich-ambitionierten Monatsbeitrag von sehr deutlich über 1.000 € eine eher inadäquate Gegenleistung bietet, ist angekommen und wurde verstanden.
Umsetzungs- statt Erkenntnisproblem beim Kunden
Und dennoch wird der Sprung in die PKV mit verschiedenen, jährlich wiederkehrenden Begründungen (Ostern, Urlaub, Weihnachten) auf das jeweils kommende Jahr verschoben. Dann aber ganz sicher! Zusammengefasst gibt es damit vielfach kein Erkenntnis-, sondern eher ein Umsetzungsproblem.
Die gute Nachricht für diese Kunden ist: wenn sie den Weg in die PKV dieses Jahr wieder nicht finden, werden sie sich in den kommenden Jahren voraussichtlich nicht mehr mit dem lästigen Thema beschäftigen müssen. Deutlich mehr Zeit für Ostern, Urlaub und Weihnachten.
Kunden geben ihre Entscheidungsfreiheit für immer auf
Mit der Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze von bisher 77.400 € auf zukünftig 84.480 € ist der Zug Richtung PKV dann erstmal abgefahren. Und das oftmals für immer. Womit wir auch schon bei der schlechten Nachricht wären. Denn der Kunde gibt seine Entscheidungsfreiheit zwischen GKV und PKV, die er bis Ende 2026 hatte, auf. Und sie oder er bindet sich damit fest an ein System, das schon heute massive finanzielle Probleme aufweist. Probleme, die sich selbst bei wohlwollender Betrachtung in Zukunft zumindest nicht verbessern werden.
Beratung als klassische Vertriebsaufgabe
Wenn wir in der PKV, über alle Vertriebsformen und -wege hinweg, in den letzten Jahren eine wichtige Beratungsaufgabe gehabt haben, dann wird es vielleicht genau diese sein, unsere Kunden darüber zu informieren, dass sie zum 30.09.2026 das vielleicht letzte Mal die Wahl zwischen GKV und PKV haben werden. Denn zu diesem Zeitpunkt muss die Mitgliedschaft in der GKV gekündigt sein, um noch rechtzeitig zum 01.12.2026 und mit Bestandsschutz in die PKV zu wechseln.
Es ist völlig legitim, wenn sich ein Kunde dafür entscheidet, mit den heute bekannten Rahmenbedingungen in der GKV zu bleiben. Aber es sollte unser Anspruch sein, ihn genau darüber aufgeklärt zu haben. Kein Kunde soll später sagen können, er habe „es“ nicht gewusst und sei „dazu“ nicht beraten worden.
GKV: Leistungen sinken, Beitrag steigt auf 1.400 €
Die Leistungskürzungen in der GKV sind aus der Fachpresse bekannt und brauchen hier in Fülle und Detail nicht mehr wiederholt zu werden. Es reichen Stichworte wie die Einschränkung der bisher beitragsfreien Partnerversicherung ab 2028 (kostet 2,5 % extra), der reduzierte Grundzuschuss beim Zahnersatz (60 % auf 50 %) und die Erhöhung der Zuzahlungen um 50 % auf dann 7,50 € bis 15,00 € pro Einheit, die viele Kunden finanziell treffen werden. Homöopathische Behandlungen mag man in der Politik als nutzlos abtun. Doch die komplette Streichung (der bisher schon freiwilligen Satzungsleistung) bedeutet, dass jene Menschen, denen sie geholfen haben, zukünftig tief in die private Tasche greifen müssen. So kommt eins zum anderen.
Zusammen mit der von 5.812,50 € auf etwa 6.375 € steigenden Beitragsbemessungsgrenze werden sich viele gesetzlich Versicherte bald fragen: Will ich dafür zukünftig wirklich rund 1.400 € Beitrag im Monat bezahlen? Oder gibt es nicht doch Alternativen?
Alternative Private Krankenversicherung
Vorneweg: Nein, es ist kein Geheimnis, dass die massiv steigenden Kosten im Gesundheitswesen auch vor der PKV nicht halt machen. So erwartet die Branche zum Jahreswechsel 2027 eine deutliche Beitragsanpassung in ihrer Vollversicherung. Und um ehrlich zu sein, betrifft das auch die SDK. Doch selbst wenn die genaue Höhe zum heutigen Zeitpunkt noch nicht feststeht, so kann man eines sicher sagen:
Für die 1.400 Euro in der GKV erhält ein Kunde im mittleren Alterssegment bei der SDK einen exzellenten Premiumschutz mit Chefarzt, Einbettzimmer, hochwertigen ambulanten Leistungen und 90 % Zahnersatz. Abgerundet durch ein Krankentagegeld, den gesetzlichen Zuschlag, die Pflegepflichtversicherung sowie eine zusätzliche Beitragsentlastung im Alter können wir unseren Kunden mit gutem Gewissen zurufen:
„Sorgenfreier als in der PKV kann Zukunft eigentlich nicht sein.“
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