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Medizinischer Fortschritt: Ein Segen nicht zum Nulltarif!

Medizinischer Fortschritt: Ein Segen nicht zum Nulltarif!

Wenn Tarifbeiträge steigen, gibt es meist eine Vielzahl von Ursachen. Die wichtigsten können von den Krankenversicherern meist nicht aktiv beeinflusst werden: steigende Lebenserwartung, Zunahme und Intensität von Leistungsfällen und die Kostenentwicklung durch medizinischen Fortschritt. Letzteres zeigt sich deutlich bei medizinischen Hilfsmitteln.

Medizinischer Fortschritt hat seinen Preis

Die Menschen werden zum Glück immer älter, verbunden mit kostenintensiven Behandlungen bzw. Operationen. Diese werden durch immer modernere, aber auch kostenintensivere Therapien und Behandlungsmöglichkeiten immer teurer. Kurz gesagt, der medizinische Fortschritt hat seinen Preis, im wahrsten Sinne des Wortes.

Veranschaulichen lässt sich das eindrücklich bei medizinischen Hilfsmitteln. Hier hat der medizinisch-technische Fortschritt in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Immer mehr High-Tech-Produkte eignen sich, das Leiden der betroffenen Menschen zu verringern und ihnen den Alltag zu erleichtern.

Mit Sensoren ausgestattete Prothesen für alle denkbaren Extremitäten, ob Arme, Beine oder Knie, erkennen menschliche Bewegungen und greifen unterstützend ein. Auch bei Diabetes-Patienten kommen Sensoren zum Einsatz, die messen, analysieren und reagieren.

Wer Hörhilfen benötigt, kann heute hochwertige Implantate bekommen, die mit den gängigen Hörgeräten nichts mehr gemeinsam haben. Mobilität mit „Rollstühlen“ jeder Art wird mittlerweile durch Sensoren und Microprozessoren unterstützt und ermöglicht sogar „autonomes Fahren“ bis hin zur Vernetzung mit Smart-home-Systemen. Von 10.000 Euro bis in den mittleren fünfstelligen Euro-Bereich reichen die Preise für High-Tech-Hilfen, die der medizinisch-technische Fortschritt mit sich bringt. 

Wichtig im Vertrieb: Leistung und Beitrag müssen in Einklang sein – wie bei der SDK

Hier liegt ein wichtiges Argument auch gegenüber unseren Versicherten, warum das alles nicht ohne Auswirkungen auf die Beiträge für versicherte Leistungen bleiben kann. Kunden sollten dafür von einem offenen Hilfsmittelkatalog, wie dies bei der SDK der Fall ist, profitieren, um bei Bedarf am medizinischen Fortschritt teilhaben zu können. Vermittler sollten einen kritischen Blick darauf werfen, ebenso auf vorhandene Selbstbehalte und Erstattungshöchstgrenzen. Wichtig ist, dass dem Beitrag auch eine Spitzenleistung gegenübersteht.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie gerne bei pfefferminzia.de 

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